Hundehaftpflichtversicherung und Reiseschutz für Hunde

Reiseschutz für Hunde

Nicht nur für den Menschen gibt es eine Reisekrankenversicherung und eine Reiserücktrittskosten- versicherung, mittlerweile wird diese auch für den besten Freund des Menschen, den Hund angeboten. Dabei werden beide Tarife im Paket angeboten, so dass man rundum gut geschützt ist, wenn es mit dem Vierbeiner in den Urlaub geht.

Die Hunde-Reisekrankenversicherung übernimmt dabei sämtliche Kosten, die im Urlaub für den Tierarzt anfallen, sofern eine akute Erkrankung des Tieres vorliegt. Selbst bei Unfällen auf dem Weg in den Urlaub und zurück nach Hause kann man hier die Versicherung in Anspruch nehmen. Die Selbstbeteiligung liegt bei 50 Euro pro Schadensfall. Liegt jedoch eine OP an, die dringend notwendig wird, dann entstehen hier Kosten von einigen Hundert Euro. Damit ist die Versicherung doch deutlich günstiger. Die gesamte Versicherungssumme bei der Hunde-Reisekrankenversicherung beträgt 5.000 Euro. Sie leistet bei allen Auslandsaufenthalten, die nicht länger als sechs Wochen andauern. Allerdings können Behandlungen, die aufgrund chronischer Krankheiten auch während des Urlaubs erfolgen müssen, nicht übernommen werden. Gleiches gilt bei Behandlungen als Vorbereitung auf die Reise, für Quarantäne oder Impfungen und die Kastration.

Versicherung

Die Hunde-Reiserücktrittskostenversicherung hingegen leistet immer dann, wenn beispielsweise durch eine schwere Erkrankung des Hundes oder einen Unfall die Reise auch von den Menschen nicht angetreten werden kann. In diesem Fall erstattet die Versicherung bis zu 80 Prozent der Stornokosten, die vom Reiseveranstalter berechnet werden.

Alles in allem steht man mit dem Reiseschutz für Hunde also auf der sicheren Seite. Die Beiträge errechnen sich pro Urlaubswoche und können von Versicherung zu Versicherung variieren. Bisher ist eine solche Versicherung jedoch noch recht selten zu finden, so dass man schon genau suchen muss, um sich ein Angebot unterbreiten zu lassen.

Hunde Versicherung Kombi – mehr Schutz

Die Hunde Versicherung in Kombination bietet einen umfassenden Schutz für alle Hundehalter. Enthalten ist eine Hundehaftpflicht-Versicherung, eine Hunde-Operationsversicherung, eine Unfallkrankenhaustagegeld- und eine Tierhalter-Rechtsschutz-Versicherung. Damit ist man gegen alle Eventualitäten gerüstet. Die Hundehaftpflicht-Versicherung besticht mit einer Deckungssumme von 15 Millionen Euro. Sie ist besonders wichtig, da ein Tierhalter für alle Schäden haftbar gemacht werden kann, die dessen Tier verursacht. Dabei kann es zu Millionenschäden kommen, insbesondere dann, wenn Unfälle im Straßenverkehr aufgrund des Hundes entstehen. Die Hundehalter-Haftpflichtversicherung schützt vor genau diesen Schäden. Auch Mietsachschäden sind bis zu 15 Millionen Euro eingeschlossen, genauso wie jeder andere, der den Hund hütet, versichert ist.

Die Hunde-Operationsversicherung übernimmt 100 Prozent der Kosten, die für eine notwendige Operation anfallen. Außerdem werden Tierarztgebühren und Untersuchungen übernommen, die in Vorbereitung der OP entstehen. Ist der Hund bei der Aufnahme in die Versicherung bereits sechs Jahre und älter, werden allerdings nur noch 80 Prozent der Kosten übernommen. Zusätzlich enthalten ist ein Krankenhaustagegeld bei Unfällen in Höhe von 20 Euro pro Tag.

Die Rechtsschutzversicherung für den Tierhalter bietet die Kostenerstattung bei Rechtsstreitigkeiten, die aufgrund des Hundes oder Tierhaltung an sich entstehen. Das Krankenhaustagegeld, welches ein weiteres Produkt in der Hunde Kombi Versicherung ist, bietet hingegen dem Halter Schutz. Er ist damit vor den finanziellen Folgen eines Unfalls, zum Beispiel beim Gassi gehen geschützt. Bereits ab dem ersten Tag des Krankenhausaufenthaltes erhält der Tierhalter ein Tagegeld von 20 Euro.

Die Kombi Versicherung für den Hund kann als einfacher Jahresvertrag abgeschlossen werden oder als 5- bzw. 10-Jahres-Vertrag. Bei letzterem besteht immer nach drei Jahren die Möglichkeit einer Kündigung, wie es das Versicherungsvertragsgesetz von 2008 vorsieht.

Hundehaftpflichtversicherung

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für jeden Hundehalter unverzichtbar. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch ist jeder Tierhalter für Schäden, die anderen entstehen, voll verantwortlich. Die Haftung des Halters gilt unabhängig vom Eigentum des Tieres. die Haftung geht immer bis zur vollen Schadenshöhe und verjährt erst nach 30 Jahren. Somit können größere Schäden, eventuell mit dauerhaften Folgen, gar den finanziellen Ruin einer Familie bedeuten.

Tipp: Tierhalterhaftpflicht-Versicherung

Hier kann nur eine entsprechende Hundehaftpflichtversicherung mit einer genügend hohen Deckungssumme schützen. Dabei sind vorsätzliche Schäden (den Hund auf andere Personen jagen) immer ausgeschlossen. Die Privathaftpflicht schützt den Hundehalter nicht, weil nur Kleintiere (Vögel, Katzen) im Vertrag eingeschlossen sind. Es gibt Bundesländer, wo bestimmte Hunderassen als gefährlich eingestuft sind und die Hundehaftpflicht hier eine Pflichtversicherung ist. Jede Hundehaftpflichtversicherung wird immer nur für ein konkretes Tier abgeschlossen. Beim Wechsel, oder bei mehreren Tieren muss dies im Vertrag entsprechend vermerkt werden. Für den Schadensfall sind immer die jeweilig vereinbarten Deckungssummen und die Versicherungsbedingungen des Anbieters entscheidend. Sehr wichtig ist auch, dass die Hundehaftpflicht auch bei Urlaubsreisen mit dem Hund schützt.

Tipp: Hundehalterhaftpflicht – jetzt handeln!

Die Versicherungsbedingungen und Beiträge können zwischen den einzelnen Anbietern erheblich abweichen und sollten vor dem Vertragsabschluß unbedingt verglichen werden. Es gibt zum Beispiel Anbieter, wo der Versicherungsnehmer über eine Haftpflichtausfalldeckung auch geschützt wird, wenn er von einem anderen Hund geschädigt wird und der Hundehalter nicht in der Lage ist den Schaden zu bezahlen. Über die Haftpflichtausfalldeckung wird der Geschädigte entschädigt und die Versicherung übernimmt die Regulierung und alle Forderungen bis zu einer bestimmten Summe (oft 500.000 €).

Ein Versicherungsvergleich kann sehr einfach und bequem im Internet durchgeführt werden. Hier sind auch die kostengünstigen Direktversicherer in den Vergleich einbezogen. Wenn kein Außendienst benötigt wird, kann hier oft eine sehr kostengünstige Hundehaftpflichtversicherung teilweise sofort per Internet abgeschlossen werden. Wenn eine Beratung gewünscht wird, dann ist es besser, sich von einem unabhängigen Versicherungsberater beraten zu lassen, als sofort zum Makler, oder Vertreter einer Versicherung zu gehen.

Eine Hundehaftpflichtversicherung sollte jeder Hundehalter als Pflicht ansehen, weil es im Schadensfall auch gegenüber dem Geschädigten unverantwortlich ist, wenn eventuell bestimmte Behandlungen wegen fehlenden finanziellen Mitteln nicht erfolgen können.

Schlittenfahren und rodeln mit dem Hund

6 Tipps zum Rodeln mit Hund

Der Winter hat so einiges zu bieten: Sei es das Wandern in den tiefsten Wäldern, Skifahren oder Rodeln. Vor allem mit dem Hund ist letzteres ein wirklich spannendes Erlebnis. Natürlich sollten Hund sowie Besitzer dabei Spaß haben und sich gegenseitig vertrauen. Für ein unvergessliches Erlebnis gibt es einige Dinge, die beim Rodeln mit dem Hund beachtet werden sollen. Mit den folgenden Tipps ist ein gelungener Rodeltag garantiert.

Rodeln mit dem Hund – mit diesen Tipps wird der Wintersport zum Vergnügen

1. Die Rodelstrecke im Vorhinein aussuchen
Gerade an Wochenenden sind Rodelstrecken sehr gut besucht, was nicht die geeigneten Voraussetzungen für das Rodeln mit dem Hund ist. Es wäre daher eine gute Idee, Rodelbahnen auszusuchen, die nicht von Familien besucht werden. Strecken mit einer eigenen Abfahrt und separatem Aufstieg währen von Vorteil. Erstens wird so für mehr Sicherheit garantiert und zweitens können so ungewünschte Begegnungen mit anderen Hunden vermieden werden.

2. Den Hund langsam an die Rodel gewöhnen
Bereits im Welpenalter können Hunde sehr gut an die Rodel gewöhnt werden. Wer seinen Hund daher frühzeitig an ein solches Gefährt gewöhnt, bringt ihm spielerisch bei, dass er keine Angst davor haben muss. Für den Anfang können einfache und kurze Strecken auf dem Plan stehen, um den Hund nicht zu überfordern. Bei der Abfahrt wird das Jungtier auf die Rodel gesetzt, um so eine unnötige Belastung der Gelenke zu vermeiden.

3. Das Verhalten immer an den Hund anpassen
Wer mit dem Hund rodelt, muss sich im Hinterkopf behalten, dass der Vierbeiner immer an erster Stelle steht. Vor allem am Anfang ist es wichtig, sich dem Verhalten und der Geschwindigkeit des Hundes anzupassen. Auf diese Weise werden die Gelenke geschont, wenn der Hund nicht nur daneben mitläuft, sondern ab und zu auch auf der Rodel mitfährt. Spaß ist garantiert, egal wie im Endeffekt der Ablauf aussieht.

4. Die Seite bestimmen
Sobald der Hund etwas älter ist, kann dieser an eine Seite der Rodel gewöhnt werden. Je nach Hund wird entweder die linke oder rechte Seite bevorzugt. Keinesfalls sollte aber ein Hund vorne an der Rodel befestigt werden, denn es besteht die Gefahr, dass sich der Hund dabei schwer verletzt.

5. Leine oder Freilauf?
Ob der Hund an der Leine geführt wird oder nicht, entscheidet der Besitzer selbst. Es kann jedoch sicherer sein, den Hund an einer Leine zu führen. Je öfter Hunde beim Rodelfahren dabei sind, desto eher bleibt es im Gedächtnis, auf welcher Seite sie laufen müssen oder wie sie ihre Geschwindigkeit anzupassen haben.
Wenn der Hund einen starken Jagdtrieb hat und gerne andere Hunde oder Menschen begrüßt, sollte der Vierbeiner eher an die Leine genommen werden. Nicht jeder reagiert gleich, manch einer hat Angst oder ein Problem mit freilaufenden Hunden. Deshalb ist es wichtig, dass jeder Hundehalter auf andere Rücksicht nimmt.

6. Die passende Ausrüstung für den Hund

Ein passendes Hundegeschirr darf beim Rodeln natürlich nicht fehlen. Vor allem wenn der Hunde nach der Abfahrt die Rodel auf den Berg hochzieht, sollte auf ein Geschirr von guter Qualität Wert gelegt werden. Dasselbe gilt für Leinen: Diese sollten ebenfalls elastisch sein, um so ruckartige Bewegungen besser Stand zu halten. Wer an besonders eisigen Tagen mit dem Hund rodeln will, sollte auch über einen Pfotenschutz für das Tier nachdenken.
Spezielle Leckerlis, die es nur beim Rodeln gibt, können den Tag um einiges erheitern. So kann der Hund für sein positives Verhalten belohnt werden. Auch Gassi-Sackerl sind nicht wegzudenken, da Bewegung die Verdauung anregt. Die Hinterlassenschaften des Hundes sollten daher ohne nachzudenken weggeräumt werden.

Ein kleines Erste-Hilfe-Set sowie genügend Wasser gehören ebenfalls zu einem erfolgreichen Rodeltag. Eine Wasserflasche nimmt nicht viel Platz weg – dasselbe gilt für ein Erste-Hilfe-Set. Letzteres ist unbedingt notwendig, da manchmal unerwartete Situationen eintreten können.

Warum es nicht gut ist, wenn sich ein Hund Futter erarbeiten muss

Dass ein belohnungsorientiertes Training mit Hunden möglich ist, bestreitet niemand. Doch der Hunger des Hundes kann begrenzt sein oder auch die Menge an Futter, die dieser gesundheitsfördernd zu sich nehmen soll. Ein bis zwei Nachrichten am Tag sind für den Vierbeiner vollkommen „kostenlos“. Das Futter kann alternativ natürlich auch für das Training des Hundes Verwendung finden. Viele Hundetrainer raten dazu, dass der Hund sich seine Mahlzeiten vollkommen selbstständig erarbeitet. Wozu sollte ansonsten diese Möglichkeit ungenutzt verstreichen?

Es gibt einige Dinge, die gegen dieses Trainingsprinzip sprechen

Menschen sehen die Vierbeiner oftmals nur schlafen, essen und spielen. Doch das Leben für unsere Gefährten ist mit uns ziemlich anstrengend, ob wir es glauben möchten oder eben nicht. Der menschliche Alltag ist deutlich stressiger, als es für Hunde überhaupt gesund ist. Aus diesem Grund ist es vollkommen ratsam, die zusätzliche Stressbelastung des Hundes sowie gering wie möglich zu halten. Außerdem wäre es auch für Menschen sehr anstrengend, sich immer alles erarbeiten zu müssen. Einige Dinge im Leben sollten einfach gratis sein, um auch mal ein wenig entspannen zu können. Zuneigung und Schutz zählen zu diesen Dingen, die sich niemand erarbeiten müssen sollte. Auch die Befriedigung der Grundbedürfnisse sollten zu jenen Aspekten zählen, die das Herrchen für seinen geliebten Vierbeiner übernimmt. Hierzu zählen beispielsweise Wasser und auch ausreichend Futter – welches sich natürlich nicht nur per Belohnung zu dem Hund bewegt.

Kompromiss: Es ist möglich, eine einzelne Mahlzeit zu nutzen, um mit dem Hund zu trainieren. Mindestens eine Mahlzeit am Tag sollte für den Vierbeiner allerdings komplett gratis sein. Das heißt auch, dass dieser dafür keine Gegenleistung erbringen muss – sei es nun ein Trick oder etwas anderes, was Menschenherzen zum Tanzen bringt. Es handelt sich um ein Grundbedürfnis und dieses sollte vom Halter stets erfüllt werden, und dazu gehört neben ausreichend Wasser und Auslauf auch eben eine leckere und entspannte Mahlzeit.

Das Wohl des Tieres steht stets im Vordergrund

Menschen weisen oftmals viel zu viele Trainingsgedanken auf. Klar ist es schön, Freunden und Nachbarn die neuesten Tricks vorzuführen. Es sollte allerdings auch niemals vergessen werden, dass es sich bei Hunden um Lebewesen handelt. Und genau so sollten sie auch behandelt und geschätzt werden. Das heißt natürlich nicht, dass das Training komplett ausgeschlossen werden sollte. Es ist sogar essentiell für ein gemeinsames und reibungsloses Zusammenleben von Mensch und Tier. Wichtig ist allerdings, dass es Zeiten gibt, in denen der Vierbeiner einfach ein ganz normaler Hund sein darf. Einfach Zeiten, in denen viele Dinge im Vordergrund stehen, jedoch nicht das Training. Dazu gehört vor allem, sich voll und ganz auf das eigene Futter konzentrieren zu können – was sich nicht erst erarbeitet wurde!

Hunde, welche ihre Alltag selbstständig bewältigen können, sind sehr wünschenswert. Tiere, die stets auf die Hilfe von Menschen angewiesen sind, können sich als sehr anstrengend erweisen. Wenn in jeder Situation erwartet wird, dass der Hund dem Mensch zu arbeitet, wird kein selbstständiger Vierbeiner kreiert. Unselbstständige Hunde sind das Resultat der übertriebenen Bemühungen des Menschen. Schritt für Schritt verlernt der Hund, selbstständig zu agieren. Das ist definitiv kein erstrebenswertes Ziel und da werden viele Menschen zustimmen!

Kompromisse sind besser, als Bedingungen

Um selbstständige Hunde an seiner Seite zu haben, müssen diese auch selbstständig handeln dürfen. Tiere, welche zwar zig Kunststücke aufzeigen können, jedoch nur auf Knopfdruck arbeiten, sind unselbstständig und können auf Dauer zu einer wahren Belastung für den Menschen werden. Zudem ist es ratsam, dem Hund ausreichend stressfreie Zeit zu bieten. Hierzu gehört vor allem, dass der Hund auch mindestens eine Mahlzeit am Tag erhält, für die er nicht erst einige seiner Tricks vorführen muss. Genauso wie Menschen haben auch Hunde Grundbedürfnisse. Diese sollten ohne Gegenleistung vom Halter gestillt werden. Nur so profitiert der Hund von guter Entspannung und hervorragender Gesundheit.

Das Löwchen – Petit Chien Lion

Die kleine Hunderasse Löwchen zählt zu den französischen Gesellschaftshunden und hört auch auf den vornehmen Namen Petit Chien Lion.

Ursprung – Petit Chien Lion

Das Löwchen ist mit den Bichons verwandt und damit ein enger Verwandter von Malteser, Havaneser, Bichon Frisé, Bologneser und Coton de Tuléar.

Seinen Namen verdankt das Löwchen seiner typischen Löwenschur: kahles Hinterteil bis auf Schwanzquaste und Füße und Wallemähne am Vorderteil.

Als Modehunde des Adels lassen sich die kleinen Hunde bis ins Mittelalter zurück verfolgen. Angeblich mussten die kleinen Hunde damals als Wärmflasche in den ungeheizten Schlafzimmern der Damen herhalten. Löwchen.com

Im 19. Jahrhundert verschwand das Löwchen völlig von der Bildfläche. Erst seit den 1950ern wurde die Rasse mühevoll wieder aufgebaut.

Mme. Bennert aus Brüssel gelang es die seltene Rasse nach den beiden Weltkriegen mit einem Rüden und zwei Hündinnen wieder aufleben zu lassen. Am 13.4.1948 wurde der erste Wurf im Belgischen Zuchtbuch eingetragen. Herr Dr. Rickert, Tierarzt in Borken Westfalen, holte sich von Mme. Bennert 3 Löwchen. 1963 meldete er seinen ersten Löwchenwurf dem Zuchtbuchsamt des V.K. (Verband der Kleinhundezüchter Deutschlands) damit war der Grundstein für die Löwchenzucht in Deutschland gelegt. Löwchen.com

1963 war das Löwchen laut “Readers Digest” der seltenste Rassehund der Welt, mit nur 40 Hunden von denen 20 in Deutschland lebten.

Heute erfreut sich das Löwchen wieder größerer Beliebtheit, gilt jedoch immer noch als eine Liebhaberzucht mit wenigen Züchtern. 1995 wurde die kleine Hunderasse vom FCI mit einem neuen Standard anerkannt, der leicht vom Britischen Kennel Club Standard von 1976 abweicht.

Aussehen – Petit Chien Lion

Im Rasestandard des Löwchen festgelegt sind: 26-32 cm Schulterhöhe und ein Gewicht um die 6 Kilogramm.

Das seidige, lange und gewellte Fell des Löwchen tritt in allen Farben und Musterungen auf.

Löwenschur: wie in der klassischen Pudelschur wird die Rute bis auf eine Quaste am Ende geschoren, was die kleinen Hunde wie junge Löwen aussehen lassen soll.

Wesen

Löwchen sind lebhafte, fröhliche und intelligente Hunde. Sie sind sehr anhänglich und personenbezogen. Mit anderen Hunden vertragen sie sich gut und sind deshalb gut im kleinen Rudel zu halten. Fremden gegenüber treten Löwchen meist reserviert auf.

Haltung

Obwohl früher ein Luxushund gelten Löwchen als überaus robust. Sie sind ausdauernde Läufer und sportliche Begleiter, worüber sich besonders die aktiven Hundehalter freuen können, Sie sind zwar wachsam aber keine Kläffer und deshalb gut für die Wohnungshaltung geeignet.

Das Löwchen passt sich allen Lebensumständen an, egal ob auf dem Land oder in der Stadt. Ob bei Familie oder Single-Haushalt. So lange der kleine Hund Kontakt zu seinen Menschen hat und viel Bewegung bekommt, ist er glücklich.

Löwchen sind gelehrig und leicht erziehbar. Sie besitzen ein ausgeglichenes und freundliches Wesen, was sie zur idealen Hunderasse für Anfänger macht.

Damit du mit deinem Löwchen an Ausstellungen teilnehmen kannst, muss es die typische Schur tragen. Sonst natürlich nicht. Dann ist das wetterfeste Fell auch ganz pflegeleicht

Berühmte Löwchen – Petit Chien Lion

Das bekannteste Löwchen ist Friedwart aus der TV-Sendung “Hart aber Herzlich”. Friedwart durfte jedoch ohne die typische Schur auftreten und seine volle Fellpracht zur Schau stellen.

Francisco de Goya bildete Löwchen auf einigen seiner Gemälde ab

Karl May besaß mehrere Löwchen.

Tibet Spaniel – kleinste tibetische Hunderasse

Der Tibet Spaniel heißt in seiner tibetischen Heimat eigentlich „Jemtse Apso“ -”geschorener Apso”, denn im Vergleich zum Lhasa Apso hat er kürzeres Fell.

Herkunft des Tibet Spaniels

Die kleine Hunderassen zählt zu den tibetischen Hunderassen, deren Vorfahren bis vor wenigen Generationen in der kargen und wilden Himalayaregion überleben mussten. Dementsprechend sind die kleinen Hunde äußerst robust, gesund und ursprünglich.

Der Tibet Spaniel wurde von der Landbevölkerung gehalten, um Haus und Hof von Mäusen und Ratten frei zu halten und Fremde zu melden. Die schönsten Hunde durften als enge Gefährten der Mönche in den Klöstern leben. Als Repräsentanten der Löwen Buddhas haben sie hier die Gebetsmühlen getreten.

Erstmalig erwähnt wird der Tibet Spaniel in der Zeit der Chin- Dynastie 225 bis 206 v. Chr. Aus Tibet liegen die ersten Aufzeichnungen erst seit der Entwicklung der tibetischen Schrift um 630 n. Chr. vor. Bronzen und Keramiken von 1100 bis 1644 zeigen diesen Hundetyp, der auch Ähnlichkeit mit den heutigen Pekinesen hat, allerdings mit deutlich längerer Schnauze und längerem Rücken. (Wikipedia)

In Europa tauchen die kleinen Hunde zuerst im Jahr 1895 in England auf, allerdings werden sie von Züchtern vorerst ignoriert. Erst 40 Jahre später wird ein Rassestandard festgelegt. Die wenigen Hunde verschwinden im 2. Weltkrieg fast gänzlich. Nach dem Krieg werden erneut Hunde aus Tibet eingeführt und die Zucht wieder aufgenommen. 1959 wurde der Standard erneuert, 1961 erfolgte die Anerkennung durch die FCI.

Bis heute ist die Rasse relativ wenig verbreitet.

Tibet Spaniel – Aussehen

Der Tibet Spaniel ist die kleinste der tibetischen Hunderassen. Er erreicht eine Schulterhöhe von 25,4 cm und ein Gewicht von 4.1 bis 6.8 Kilo. Im Rassestandard sind alle Fellfarben zugelassen. Sein mittellanges Deckhaar ist seidig, die Unterwolle ist sehr fein. Seine Ohren hängen, sind von mittlerer Größe und liegen nicht am Schädel an.

Wesen

Die kleinen Hunde haben sich ihr ursprüngliches Verhalten und Aussehen über die Jahrhunderte bewahrt. Sie gelten als fröhliche, lebhafte und sehr intelligente Hunde. Fremden gegenüber verhalten sie sich oft abweisend. Entsprechend ihrer früheren Aufgabe sind sie sehr wachsam und zeigen Besucher an.

Der Tibet Spaniel bewahrt sich stets eine gewisse Unabhängigkeit und tritt bestimmt auf. Er muss mit liebevoller Konsequenz und ohne jeglichen Druck erzogen werden. Der Name Spaniel ist irreführend, denn im Vergleich zu seinem Namensvetter hat er keinen Jagdtrieb.

Haltung

Der Tibet Spaniel ist ein unkomplizierter, fröhlicher Hausgenosse. Er fühlt sich in einer lebhaften Familie sehr wohl. Weil er sehr sozialverträglich ist, lässt er sich gut zu mehreren halten.

Aufgrund seiner Herkunft ist der Tibet Spaniel sehr robust und widerstandsfähig. Er liebt den Aufenthalt im Freien, am besten bei langen Wanderungen.

Der kleine Hund ist gut für Stadt oder Land geeignet. Sein seidiges Fell ist unkompliziert zu pflegen.

Kleinste Terrier Hunde: Norfolk Terrier

Der Norfolk Terrier mit seinem unauffälligen Aussehen und seiner struppigen Haarpracht ist sicherlich kein Modehund. Trotzdem oder gerade deshalb hat diese kleine Hunderasse viele Vorzüge.

Herkunft

Der Norfolk Terrier wurde ursprünglich im Getreideanbaugebiet Norfolk in Großbritannien von Bauern als Ratten- und Mäusefänger gezüchtet. Die kleinen Hunden waren klein und wendig genug, um die Ernte vor Schädlingen zu beschützen und Füchse aus ihrem Bau zu jagen. Es gab sogar Hundebesitzer, die mit ihren Terriern von Hof zu Hof zogen und gegen ein Entgelt die Rattenplage bekämpften. Schädlingsbekämpfung mit Hunden sozusagen.

So wurden dann die ersten Norfolk Terrier hauptsächlich zur Schädlingsbekämpfung in Pferdeställen und auf Höfen gezüchtet und verkauft.

Ab etwa 1880 begann die reguläre Zucht durch verschiedene Reitstallbesitzer, welche die Qualitäten der kleinen Terrier schätzen gelernt hatten. Es wird vermutet, dass kleine Irish Terrier, Yorkshire Terrier, sowie weitere englische Terrierrassen eingekreuzt worden sind. (Wikipedia)

Nebenbei war der Norfolk Terrier schon immer als Begleithund beliebt. Studenten in Cambridge hielten sich die kleinen Hunde, mit denen sie zum Zeitvertreib Jagd auf Kleintiere machten und Wettkämpfe im Rattenbeißen durchführten.

Die Urahnen des heutigen Norfolk Terriers wurden unter verschiedenen Namen, wie Trumpington Terrier gezüchtet. Denn in der Trumpington Street in Cambridge verkaufte der Hundehändler “Doggy Lawrence” viele der Hunde.

Als 1932 die Rasse durch den britischen Kennel Club anerkannt wurde, gab es die kleinen Hunde in allen Größen und Formen und sowohl mit Steh- als auch Kippohren.

Sowohl die Steh- als auch Kippohrigen hatten ihre Anhänger aber man konnte sich lange nicht darauf einigen, die Rassen in der Zucht zu trennen. Erst 1964 wurde der Norfolk Terrier mit Standard Kippohr als eigenständige Rasse anerkannt. Die Stehohrigen wurde fortan als Norwich Terrier weiter gezüchtet.

Aussehen

Der Norfolk Terrier zählt zu den kleinsten Terriern und erreicht eine Schulterhöhe von 25-26 cm. Sein Körperbau ist kompakt und kräftig.

Das Fell tritt in allen Farben auf: rot, weizenfarben, schwarz mit lohfarben oder grizzle. Besonders häufig tritt das tiefrote harte Haarkleid auf.

Wesen

Der Norfolk Terrier ist ein temperamentvoller kleiner Hund ohne dabei nervös zu sein. Er hat ein liebenswürdiges Wesen. Neben dem Norwich Terrier ist der Norfolk Terrier die einzige Terrierrasse, bei der im Rassestandard ein liebenswürdiges Wesen gefordert wird.

Der kleine Hund ist sehr aufmerksam und wie viele Terrier aufgrund seines Arbeitshintergrundes furchtlos.

Der Norfolk Terrier ist sozialverträglicher mit anderen Hunden und Menschen als andere Terrier. Er ist zwar wachsam aber kein Kläffer – ein wichtiger Pluspunkt für die Haltung in der Wohnung.  Er gilt als intelligent und gelehrig.

Zum Wesensunterschied zwischen Norwich und Norfolk Terrier:
Norwich Terrier sind in der Regel ständig um die Füsse ihrer Besitzer, können so auch eher mal ohne Leine spazierengehen. Selbst im Haus folgen sie ihrem”Meister” auf Schritt und Tritt. Norfolks sind etwas unabhängiger in ihrem Naturell, gehen auch mal eigene Wege und bleiben zu Hause auf ihrem Platz liegen, wenn ihr “Meister” nur gerade mal in ein anderes Zimmer geht. Während der Norwich Terrier ein fast überschäumendes Temperament besitzt, ist der Norfolk eher gleichmütig und unerschütterlich. Er ist ruhiger im Haus, weniger quirlig, aber auch nicht so “showy”, wie sein stehohriger Vetter.

Haltung

Norfolk Terrier sind unkomplizierte, anpassungsfähige kleine Hunde, die sich auch von Anfängern gut erziehen lassen. Sie sind angenehm in der Wohnung zu halten und ideale Reisebegleiter. Die kleine Hunderasse eignet sich gut für Familien.

Sie zählen zwar zu den kleinsten Terriern, sind aber hart und robust genug, um lange Wanderungen mitzumachen. Für ein rauhes Leben gezüchtet, sind sie äußerst robust und nicht unbedingt mit einem Leben als Schoßhündchen glücklich.

Das raue Fell muss nicht gebürstet werden und haart nicht.