Fellpflege – Auch ein Hund kann gepflegt aussehen

Hunde mit kurzem aber gleichzeitig robustem Fell sind mit Sicherheit weniger Pflegebedürftig als ihre Artgenossen, welche über ein langes Fell verfügt oder aber auf sogenannten Ausstellungen von Hunden posieren muss. Aber bestimmte Grundlegende Pflegemaßnahmen sind bei jeder Hunderasse unabkömmlich damit der Vierbeiner ohne Einschränkungen sein Dasein genießen kann. Es geht dabei keineswegs nur um hygienische Aspekte denn auch zum Aufbau einer intensiven und sozialen Bindung sind gewisse Rituale der Hundepflege einfach unverzichtbar. Ein Hund der vertrauen zu seinem Herrchen oder Frauchen entwickelt hat, solle ohne knurren ermöglichen sein Fell auszubürsten, die Augen, Ohren Fußballen und ähnliches zu begutachten.

Pflege des Fells – Bürsten oder Kämmen ausreichend

Lässt der Vierbeiner diese Berührungen nicht zu könnte es möglich sein das das Tier verletzt ist. Sollte dies nicht der Fall sein ist es unbedingt erforderlich durch Erziehung des Hundes die Rangordnung und die eigene Position als Rudelführer klar zu definieren. Oftmals ist es dabei schon vollkommen ausreichend das Fell des Hundes regelmäßig zu Kämmen oder auch zu Bürsten. Dafür erhält man im Tierbedarf spezielle Bürsten die über abgerundete Borsten verfügen. Gerade wenn vom Sommer aufs Winterfell oder umgekehrt gewechselt wird, empfinden es die Hunde als äußerst angenehm wenn ihnen dabei geholfen wird das überschüssige Fell heraus zu kämmen.

Verklettungen mit Finger und grobzinkigen Kamm lösen

Größere Verklettungen können zuerst mit dem Finger und dann mit einem speziellen großzinkigen Kamm aus dem Fell herausgelöst werden. Schließlich wird noch einmal das gesamte Fell des Hundes durchgebürstet und schon fühlt sich der Vierbeiner wieder wohl in seiner Haut. Das Fell zu schneiden kann in einigen Fällen vor allem im Sommer, wenn der Hund vermehrt schwitzt oder es einfach mit Substanzen verklebt ist, die beim Waschen nicht zu entfernen waren, angebracht sein. Für Hundebesitzer die ihre Hunde gerne einmal baden, sollte es wichtig sein darauf zu achten das rückfettende Seife oder auch ein speziell für den Hund geeignetes Shampoo verwendet wird.

Läufigkeit bei Hündinnen

Jede Hündin wird den natürlichen Vorgang der Läufigkeit im Alter der Fruchtbarkeit zum ersten Mal durchleben. Manche Hinweise darauf können etwas irritierend sein, da die Hündin vor der ersten Läufigkeit bereits ein anderes Verhalten aufzeigt, jedoch noch kein Blut verliert. Einige Hündinnen müssen öfter als gewöhnlich Wasser lassen, dabei erinnert das Verhalten an einen Rüden, sie hebt beim Urinieren das Bein und das in kurzen Abständen. Die läufige Hündin setzt instinktiv ihre Duftmarke und diese wird jeder Rüde wahrnehmen. Die erste Läufigkeit bei Hündinnen wird meist schon daran erkannt, dass eine Zahl an Hunde Verehrern um die Hündin herumtanzen und beschnüffeln wird. Diese Verehrung kann sehr intensiv und aufdringlich sein.

Altersunterschied bei einer Läufigkeit

Im jungen Alter zwischen sechs und zwölf Monaten setzt die erste Läufigkeit bei einer Hündin ein. Somit hat die Pubertät zu diesem Zeitpunkt körperlich angefangen. Das Alter zur Geschlechtsreife bei dem ersten Eintritt richtet sich nach der Rasse der Hündin. Eine kleine Hündin kann daher schon nach einem halben Lebensjahr die erste Läufigkeit erfahren, größere Rassen dagegen sind dann bereits im zweiten Lebensjahr. Da jede Hündin anders ist, kann das Alter für die erste Läufigkeit variieren. Die allererste Läufigkeit bei Hündinnen kann ebenfalls nicht typisch verlaufen, die Hündin ist noch in der körperlichen Entwicklung und die Geschlechtsreife tritt gerade erst ein. Da kann es passieren, das die Läufigkeit im Stillen abläuft und deutliche Anzeichen, wie Blut oder Ausfluss, bleiben unerkannt so wird die Hündin unbemerkt läufig und diese geht einfach vorüber.

Es kann ebenfalls vorkommen, dass die erste Läufigkeit ganz anders verläuft, die typischen Anzeichen sind wohl sichtbar, jedoch klingen diese für ein paar Tage wieder ab und kommen dann unerwartet wieder. Das ist der sogenannte “Split Östrus”. Als Hundebesitzer sollte sich niemand sorgen, wenn die Hündin mit zwei Jahren die Läufigkeit noch nicht erlebt hat oder diese nicht standardmäßig verlaufen ist.

Bei Läufigkeit empfehlen wir einfach Rüdenbinden zu verwenden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Hundewindel

So gefährlich können Zecken für Hunde werden!

Hunde sind von Zecken gleichermaßen gefährdet wie Menschen. Vor allem zwei Zeckenarten sind in unseren Breitengraden verbreitet und daher relevant für Hundebesitzer: Der Holzbock ist für die Übertragung von Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) verantwortlich; Auwaldzecken können Babesiose übertragen, die gemeinhin Hundemalaria genannt wird.

Im Falle einer Erkrankung an FSME kann davon ausgegangen werden, dass eine zusätzliche Schwächung der Abwehrkräfte vorliegt, da Hunde gegen die auslösenden Viren normalerweise resistenter sind als Menschen. Hochwertige Tiernahrung kann hier teilweise Abhilfe schaffen, da gesunde Ernährung förderlich für das Immunsystem ist. Dennoch empfiehlt es sich, nach einem Zeckenbiss aufmerksam zu bleiben und bei auftretenden Symptomen, wie Fieber, apathischem oder übererregtem Verhalten und Krampfanfällen, umgehend einen Tierarzt aufzusuchen. Unbehandelt kann FSME innerhalb einer Woche zum Tod führen.

Borreliose

Borreliose bricht erst Tage oder gar Wochen nach dem eigentlichen Zeckenbiss aus und kann unerkannt zu dauerhaften Organschädigungen führen oder, im schlimmsten Fall, tödlich enden. Symptome sind Fieber, Müdigkeit und Fressunlust. Im weiteren Verlauf können Lahmheit, Schwellungen und Gelenkschmerzen auftreten. Wird dies beim Hund beobachtet, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Borreliose ist behandelbar, Rückfälle können aber nicht ausgeschlossen werden.

Hundemalaria führt zur Zerstörung der roten Blutkörperchen, was langfristig mit Blutarmut einhergeht. Unbehandelt ist diese Krankheit binnen weniger Tage tödlich. Symptome sind ein gestörtes Allgemeinbefinden, Fieber, Appetitverlust und Blutharnen. Oftmals reagieren Hunde auch mit epilepsieähnlichen Anfällen oder Lähmungen.

Die Gefahr, die von einem Zeckenbiss ausgehen kann, sollte keinesfalls unterschätzt werden. Daher ist es unerlässlich, den Hund nach jedem Spaziergang auf Zecken zu untersuchen. Durch eine rechtzeitige Entfernung des Parasiten kann der Übertragung diverser Krankheiten vorgebeugt werden. Auch existieren Produkte, die nach einem Biss helfen können:

Beispielsweise sorgen Schutzmittel, die auf den Nacken getropft werden und sich von dort aus selbstständig verteilen, dafür, dass Zecken austrocknen und frühzeitig abfallen. Weiterhin können Zeckenhalsbänder oder -sprays abschreckend auf diese Milbenart wirken.

Nicht nach jedem Biss muss ein Tierarzt aufgesucht werden. Zecken können selbstständig, z.B. mit einer speziellen Zeckenzange, entfernt werden.

Der Hund darf mit in den Urlaub

Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum- neben Schriftsteller Carl Zuckmayr sehen das sicher viele andere Hundebesitzer so. Warum dann also ohne den Hund in den Urlaub fahren? Wer sich und seinem Vierbeiner etwas Gutes tun möchte, der ist in einem „Hundeurlaub“ genau richtig.

Die deutschsprachigen Hotels rund um Österreich, Schweiz und Deutschland versprechen Erholung und Luxus für Zwei-und Vierbeiner. Wer sich in die idyllische Natur, schroffen Berge und türkisfarbenen Seen verliebt hat, der sollte seinen Urlaub in Seefeld im schönen Österreich verbringen. Die unberührte Natur sowie die bunten Gassen in Seefeld laden zum Bummeln und schnüffeln ein. Wer es lieber abenteuerlich mag, der kann bei gemeinsamen Streifzügen über die Almen mit seinem Hund die Olympiaregion erkunden. Bei wärmeren Temperaturen laden die klaren Gebirgsseen zu einer Abkühlung ein- hier können Fellnasen tobend durchs Wasser springen oder erste Schwimmversuche wagen. Im Winter bietet Österreich Schnee satt- für ausgelassenes Toben im Schnee optimal.

Nette Spaziergänge mit dem Hund

Dem Herrchen oder Frauchen wird nach dem ausgedehnten Spaziergang in den luxuriösen Hotels eine abwechslungsreiche Wellness-Landschaft geboten. Schwimmen in Panorama-Hallenbädern, Saunagänge, Massagen und Behandlungen mit den wertvollen Produkten aus der Alpenwelt. Dabei müssen sich die Hundebesitzer keine Gedanken um ihren Vierbeiner machen, denn die Gassi-Dienste in den Hotels beschäftigen den Hund artgerecht, damit er danach erschöpft und zufrieden mit seinem Besitzer auf die Suite zurück kehren kann- in den bereitstehenden kuscheligen Schlafplätzen können dann getrost alle Viere von sich gestreckt werden.

So viele Abenteuer machen Hunger. In den deutschsprachigen Hotels trifft raffinierte Kochkunst auf Küchentradition- und das schmeckt man. Das Beste an den Restaurants ist jedoch, dass der Hund sogar mit speisen kann. Die frisch zubereiteten Hundemenüs können selbst wählerische Mäuler überzeugen.

Ein hundefreundliches Hotel ist zum Beispiel das Kaltschmid Bergresort in Seefeld bei Tirol. Es bietet jeglichen Komfort, den sich ein Hundebesitzer nur wünschen kann. Neben zur Verfügung gestellten Utensilien wie Halsband und Leine bieten Agility- Parcours und Hundebadeteiche das perfekte Ambiente für Mensch und Tier. So wird der Urlaub auf vier Pfoten ein unvergessliches Erlebnis.